Betriebsbeschreibung Gastronomie/ Restaurant mit Biergartennutzung im Schösserhauses
Im denkmalgeschütztem Bestandsgebäude des Schösserhauses soll eine gastronomische Nutzung erfolgen. das Objekt befindet sich aktuell in Sanierung.
Die hier vorformulierte Betriebsbeschreibung – noch ohne eine konkrete gastronomisches Konzept und Mitwirkung des Betreibers – soll den Rahmen abstecken, innerhalb dessen sich die zukünftige Nutzung bewegen kann.
Geplant ist eine Mischung aus Bistro/ Bodega und Epicerie:
Der Schwerpunkt liegt beim Getränkeausschank aus nichtalkoholischen und alkoholischen Getränken kombiniert mit kleinen ausgewählten gut vorbereitbaren saisonalen Speisen, vergleichbar mit Antipasti, Tapas oder Sandwiches. Zudem werden ausgewählte fest verpackte Lebensmittelprodukte zum außer Haus Verkauf angeboten. Im Außenbereich ist der Dreh- und Angelpunkt der Ausschank-Pavillon im baumbestandenen Biergarten kombiniert mit einer Vielfalt an Grill- und Rauchspezialitäten. Klassische Bratwürste und Fleischstücken werden ergänzt durch Grillgemüse, Pommes Frites und Kalte Speisen.
Konzipiert ist ein Restaurant mit maximal 40 Sitzplätzen im Innenbereich, auf einer Gastraumfläche von 92m² mit Bar, konzentriert auf einen Gastbereich. Im baumbestandenen Biergarten/ Freibereich sollen im Sommerbetrieb ca. 80 Außensitzplätze in Richtung Volkspark Kleinzschocher bespielt werden.
Ausgeschlossen wird eine Nutzung als Diskothek, Spielhalle, Bordell oder auch Theater/ Szenenfläche. Ebenso ausgeschlossen ist Hintergrundmusik im Außenbereich. Im Innenbereich sind Hintergrundmusik und gelegentliche Veranstaltungen laut Rahmenfestlegungen der Schallimmissionsprognose geplant und zulässig.
Die Betriebszeiten werden maximal mit täglich von 7:00 bis 22:00 Uhr Innen bzw. im Freisitz angegeben und müssen sich erst mit Inbetriebnahme und Nutzerfrequenz einspielen. Das Kerngeschäft wird zum quicklunch per Kreidetafelangebot erwartet, ebenso wie zum afterwork ca. 17-21:00 Uhr und wochenends ab 11:00-22:00 Uhr.
Die für den Gastronomiebetrieb notwendigen dienenden Räume liegen unter Berücksichtigung der Tragstruktur des Bestandsgebäudes kompakt auf der südlichen Seite des Gebäudes und setzen sich wie folgt zusammen:
Ebenerdigen Gastraum mit Bar mit max. 40 Sitzplätzen auf einer Gesamtfläche von 92m² mit zentraler Zu- und Abluftführung über Dach; erschlossen über den nordseitigen direkten Giebelzugang und entfluchtet über den ostseitigen Gartenausgang. Die Gastronomie heißt BesucherInnen mit Behinderungen herzlich Willkommen. Sie ist ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar. Es ist kein Raucherbereich vorgesehen.
Gewerbliche Küche von 17m² i.V.m. ist eine Vollküche mit zwei Lagerbereichen von 16m² und 6m² für Kühlung und Trockenlagerung. Die Küche ist mit Zu- und Abluftanlage über Dach inkl. Wärmerückgewinnung ausgestattet. Die Küchenabwässer laufen über einen Fettabscheider mit Probenahmeschacht, der in der Freifläche untergebracht ist. Der Müll wird getrennt nach Wertstoffen/ Papier/ Glas und Küchenabfällen entsorgt, die in einem abgeschlossenen, umpflanzten Bereich in der Freifläche untergebracht sind.
Der Personalbereich ist ausgelegt auf maximal 5 MitarbeiterInnen im Zweischichtbetrieb, so dass mit max. 3 gleichzeitig anwesenden Koch-/ Servicekräften gerechnet wird. Es steht ein Personalumkleidebereich mit Spinden und abgeschlossenem WC-Bereich mit Waschbecken in der Größe von 8m² zur Verfügung. Der kleine entspannte Geschäftsbetrieb unterliegt keinen strengen Schichtbetriebszeiten, so dass versetztes Ankommen, Umkleiden und Beginnen wie auch Aufhören möglich sind.
Der Gäste-Sanitärbereich ist in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt und dem Amt für Lebensmittelaufsicht/ Veterinärwesen bzw. dem Bereich Barrierefreies Bauen übergreifend konzipiert. Die räumlichen Einschränkungen durch die Umnutzung des Bestandsgebäudes und die praxisnahe genderneutrale Auslegung legen nahe ein vollumfänglich ausgestattetes Behinderten-WC zu bauen, dass von allen Gästen genutzt werden kann. Hinzu kommt ein in sich abgeschlossener WC-Bereich mit Handwaschbecken, WC und Urinal – der auch von allen nach Bedarf und Gusto genutzt werden kann. Es besteht keinerlei Notwendigkeit für einen hohen Gleichzeitigkeitsfaktor, da keine Veranstaltungen mit Pausen o. drgl. stattfinden. Beide WC werden durch einen neutralen Flur erschlossen.
Die Anlieferung erfolgt über den Kantatenweg, der am Schleußiger Weg Sackgasse wird, so dass die Lieferfahrzeuge rückwärts in den Bauerwinkel einfahren, für den Beladevorgang stehen bleiben und vorwärts über den Kantatenweg in Richtung Windorfer Straße wieder ausfahren. Siehe dazu bitte BA-01a Lageplan/ Freiflächenplan.
Es handelt sich um Kleintransportfahrzeuge und LKW mit fahrzeugeigener absenkbarer Ladebordwand, die Rollcontainer oder Palettenware zum gartenseitigen Nebeneingang verfahren oder tragen.
Die Anlieferung erfolgt maximal 2x täglich zwischen 07:00 und 20:00Uhr, Sonn- und Feiertags ausgeschlossen und ist Bestandteil der Grundannahmen in der Schallimmissionsprognose.













